Krankenversicherung: Viele wechseln – aber Vorsicht!

In den Medien wird wieder von dem Zusatzbeitrag für die Krankenversicherung gesprochen.

Zu lesen war, dass bereits jeder sechste Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag bezahlt. Da bekanntlich eine Beitragserhöhung zur Kündigung benutzt werden kann, haben bereits bis Ende März 400 000 Kassenpatientgen den Anbieter gewechselt. Allerdings wird von den Verbraucherschützern vor überstürzten Entschlüssen gewarnt und es wird zu Recht ein genauer Vergleich empfohlen.

Was man wissen muss, jeder gesetzlich Versicherte kann die Kasse wechseln und der neue Anbieter darf nicht ablehnen, auch wenn der Versicherte alt und krank und somit kostenintensiver ist. Man sollte aber beachten, dass man 18 Monate mindestens bisher Mitglied ist. Die sofortige Kündigung    ist nur möglich, bis der erste Sonderbeitrag fällig wird. Dieser muss mindestens einen Monat vorher angekündigt werden. Das Magazin “Finanztest” macht auch darauf aufmerksam, dass die Kündigung zum Ende des übernächsten Monats wirksam wird. Es ist auch eine Kündigungsbestätigung nötig, die binnen zwei Wochen ausgestellt werden muss. Wer allerdings einen sogenannten Wahltarif bei seiner Kasse vereinbart hat, ist drei Jahre an sie gebunden.


Die Experten haben 104 gesetzliche Krankenkassen in Bezug auf Leistungen und Service verglichen. Einen Testsieger gibt es nicht. Darum sollte man, wie gesagt, mehrere Angebote einholen und die Leistungen miteinander vergleichen. Hier lassen sich durch gute Wahl Hunderte von Euro im Jahr sparen, so empfiehlt Finanztest.

Manche Versicherungen zahlen z.B die Impfungen vor einer Reise oder sogar eine Haushaltshilfe.

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