Beitragsentwicklung PKV und GKV

Lohnt sich der Schritt in die Private Krankenversicherung? Wegen den ständig wachsenden Kosten im Gesundheitswesen stieg und steigt der Beitrag jeweils zum Jahresbeginn. Um die Erhöhungen moderater zu gestalten wird häufig der Selbstbehalt gleich mit erhöht.

Reichten diese Anpassungen nicht aus ging es an die inhaltliche Substanz wie Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, Tagegelder usw. um so den Beitrag scheinbar günstig zu halten, aber dennoch in den Genuss der privaten Krankenversicherung zu kommen. Dass anteilig dabei Altersrückstellungen verloren gingen fand wenig Beachtung.

Die finanziellen Folgen bei Rentnern sind gravierend. Aus diesem Grund werden inwischen auf Wunsch der PKV-Mitglieder im Alter zwischen 21 und 60 Jahren zehn Prozent ihrer Beiträge einer zusätzlichen Altersrücklage zugeführt. Wir empfehlen, weitere 10 % in einen Rentenvertrag anzulegen. Die finanzielle Belastung  in der Ansparphase steigt auch damit nicht über das Preisniveau der GKV.

Wer bisher in Ruhe sparen wollte, konnte erst mit 65 Jahren in einen preiswerten Standardtarif wechseln. Ab dem Jahre 2009 bietet die Versicherungswirtschaft einen Basistarif an, der mindestens die Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse bei gleich Kosten beinhaltet.

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