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Die Deutschen sparen beim Zigarettenkauf
Da die deutschen Raucher immer weniger Geld für Zigaretten ausgeben, entgehen dem Staat beträchtliche Steuereinnahmen. Der Umsatz im Tabakhandel ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden im ersten Quartal 2010 um 3,4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zurück. Das sind 188 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch stärker sanken die Steuereinnahmen, nämlich um 6,0 Prozent auf 3,13 Milliarden Euro.
Es wird dies darauf zurückgeführt, dass immer weniger Raucher zu den am höchsten besteuerten fertigen Zigaretten greifen. Im ersten Quartal 2010 wurden 9,0 Prozent weniger verkauft (19,6 Milliarden Zigaretten). Dagegen stieg der Absatz von Feinschnitt-Tabak enorm, um 7,9 Prozent auf 6200 Tonnen. Ebenso stieg der Verkauf von Zigarillos gewaltig an, um 31,1 Prozent auf eine Million Stück.
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