Krankenversicherung – Ab 2010 steigen die Beiträge

Es trifft Kassen- und Privatversicherte gleicher Maßen. Mit dem Gesundheitsfonds zusammen beträgt der Einheitsbeitrag dann für gesetzlich Versicherte 15,5 Prozent; mit der Pflegepflicht-versicherung macht das einen Höchstbeitrag von 650 EUR aus. Das Krankentagegeld für Selbstständige wird gestrichen.


Welchen Standpunkt man auch immer vertritt, ob Solidargemeinschaft, Bürgerversicherung oder Kopfprämie, wer privat versichert ist, befindet sich immer auf der sicheren Seite. Die gesetzliche Krankenversicherung kann jederzeit durch Parlamentsbeschluß verändert und gekürzt werden. Dem privat Versicherten stehen die vertraglichen Leistungen unabhängig von weiteren endlosen Gesundheitsreformen  lebenslänglich zu.

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Beitragsoptimierung in der privaten Krankenversicherung

Anton Meier, Jahrgang 1946, geht in den Ruhestand. Seit vielen Jahren ist er privat krankenversichert, nun aber sind ihm die Beiträge zu hoch. Die vertraglichen Leistungen will er aber auch nicht reduzieren. Anton Meier entschließt sich zu einem Kompakttarif bei einer Selbstbeteiligung von 2.600 EUR p.a.

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Beitragsentwicklung PKV und GKV

Lohnt sich der Schritt in die Private Krankenversicherung? Wegen den ständig wachsenden Kosten im Gesundheitswesen stieg und steigt der Beitrag jeweils zum Jahresbeginn. Um die Erhöhungen moderater zu gestalten wird häufig der Selbstbehalt gleich mit erhöht.

Reichten diese Anpassungen nicht aus ging es an die inhaltliche Substanz wie Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, Tagegelder usw. um so den Beitrag scheinbar günstig zu halten, aber dennoch in den Genuss der privaten Krankenversicherung zu kommen. Dass anteilig dabei Altersrückstellungen verloren gingen fand wenig Beachtung.

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