Nun Gebühren für Geldautomaten gesenkt!

Wie kürzlich berichtet, sind die Gebühren für Geldabhebungen bei netzfremden Kreditinstituten bis auf zehn Euro gestiegen. Nun  haben sich die Sparkassen, Volksbanken und Privatbanken auf  Eckpunkte von vorerst fünf Euro geeinigt. Nur bei der Rostocker Sparkasse werden noch 7,50 Euro und bei der Sparkasse Köln/Bonn sechs Euro verlangt, so die Stiftung Warentest.


Nach einem Gespräch mit dem Bundesverband deutscher Banken hält die Bundesverbraucher-ministerin Ilse Aigner (CSU) dies für eine gute Zwischenlösung, plädiert aber für einen noch niedrigeren Betrag. Das sehen die Privatbanken auch so. Dort verweist man auf die tatsächlichen Kosten, die im Schnitt nur bei 60 Cent pro Geschäftsvorgang lägen. Bis April will sich die Kreditwirtschaft geeinigt haben. Die freiwillige Senkung der Gebühren soll erstmal für eineinhalb Jahre gelten.

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Kategorie: Finanzen

10 Euro fürs Geldabheben bezahlen!

Der Gang zum Geldautomaten ist für uns seit 30 Jahren zur Selbstverständlichkeit geworden. Soweit so gut: Solange man beim eigenen Institut oder besser gesagt, Verbund bleibt, ist es kostenlos. In Deutschland haben sich vier Bankgruppen zu Bargeld-Pools zusammengeschlossen. Die größte Gruppe sind die Sparkassen mit 25 700 Geldautomaten, die Genossenschaftsbanken haben 18 600 Automaten, die großen Privatbanken verfügen über 7 000 und einige kleinere Privat-und Direktbanken haben 2 500 Geldautomaten. Dann gibt es noch die Direktbank ING-Diba mit 1 500 eigenen Automaten, meist an Aral-Tankstellen.

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