Aktuelle Konditionen für Tages- und Festgelder

Die Stiftung Warentest hat bei 78 Banken die Konditionen für Tages- und Festgelder untersucht. Interessanterweise nicht nur bei deutschen, sondern auch bei ausländischen Instituten. Dabei bietet zur Zeit das beste Ergebnis die spanische Santander Consumer Bank mit 3,5 Prozent Zinsen bei drei Jahren Laufzeit.

Laut Stiftung Warentest darf man zur Zeit nicht viel mehr bei einer sicheren Anlage erwarten. Die meisten Angebote, so die Stiftung, liegen je nach Laufzeit sogar noch deutlich darunter, 2,5 Prozent oder noch weniger.“ Am besten fährt man mit einem gut verzinsten Tagesgeldkonto. Wenn die Zinsen steigen sollten, kann man sich gleich darauf einstellen“, so rät die Stiftung Warentest.

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Anstieg der Wirtschaftskriminalität

Kürzlich wurde eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vorgestellt. Mit Sorge wird in den letzten drei Jahren ein Anstieg der Wirtschaftskriminalität beobachtet. Aus der Studie geht hervor, dass schon jede dritte Firma davon betroffen ist. Vor diesem Zeitraum war es immerhin „nur“ jede vierte. Es wurden 300 Unternehmen befragt. Der zuständige KPMG-Bereichsleiter, Frank Hülsberg, sprach von einem Schaden von bis zu 20 Milliarden Euro. Dabei sei noch eine gewisse Dunkelziffer einkalkuliert. Man rechnet mit weiteren Zunahmen.

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Haushalts- und steuerpolitische Fehlleistungen wie in Schilda

Wie in jedem Jahr hat auch jetzt wieder der Bundesrechnungshof in seinem 215 Seiten starken Bericht „Bemerkungen 2009“ Fälle von haushalts- und steuerpolitischen Fehlleistungen in Milliardenhöhe zusammengetragen. Man könnte darüber schmunzeln, wenn sie nicht soviel Kosten verursachen würden.


Als Beispiel nannte Bundesrechnungshofpräsident Dieter Engels die Handlungsweise der  Zollverwaltung. Diese ermittelte gegen 50 000 Privatpersonen, die im Internet Kaffee von Versandhändlern bestellten, ohne die Kaffeesteuer zu entrichten. Dabei ging es um Beträge zwischen zehn Cents und zehn Euro. In einem Verfahren gegen 4000 Bürger betrug die ausstehende Kaffeesteuer insgesamt 25 000 Euro. Dazu kamen noch Personal- und Verwaltungskosten für das Verfahren (das eingestellt wurde) von 800 000 Euro.

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