Achtung Allergiker: Pollen & Co sind unterwegs
Bald kommt endlich der Frühling! Die meisten Menschen sind , zumal dieses Jahr besonders, froh über die erwachte blühende Natur, nur leider die Allergiker nicht. Für sie beginnt wieder eine wochenlange Leidenszeit durch umher fliegende Blütenpollen. Ein Heuschnupfen oder eine Pollenallergie kann sehr unangenehm für die Betroffenen sein. Die Statistik sagt, dass schon jeder Fünfte darunter leidet: Die Augen tränen, die Nase läuft, der Kopf tut weh und fühlt sich dumpf an. Der Grund ist, dass bei manchen das Immunsystem anders reagiert. Der eigentlich harmlose Blütenstaub wird von ihm mit Krankheitserregern verwechselt und will deshalb – irrtümlich -bekämpft werden. Allerdings können diese Überreaktionen auch immer mehr durch schädliche Umwelteinflüsse (Gifte und Reize in der Luft) und durch zu viele Konservierungsstoffe in Lebensmitteln hervorgerufen werden.
Eine Pollenallergie sollte richtig behandelt werden, sonst können sich chronische Atemwegsprobleme bis hin zu Asthma entwickeln. Die Frage ist, ob man Allergien vorbeugen kann, eigentlich nicht. Aber man kann die Beschwerden lindern und die Anfälligkeit geringer machen. Um das Immunsystem zur Abwehr zu stärken, ist gut, viel Obst und Gemüse zu essen und Tees, z.b. Cistus-Granatapfel) zu trinken.
Eine Immun-Therapie (Hyposensibilisierung), durch den Arzt durchgeführt, bei der in bestimmten Dosierungen Allergene gespritzt werden, ist eine wichtige Hilfe. Sie bewirken, dass der Körper immer weniger reagiert. Gut sind auch Heuschnupfen-Sprays auf homöopathischer Basis. Wer empfindliche Haut hat, sollte diese gut pflegen (z.B. mit Eucerin), da die Pollen-Allegene auch gern durch die Haut in den Körper eindringen. Seit einiger Zeit gibt es auch Impftabletten gegen Gräser-Pollen.
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