Urlaub wird teurer
Seit Ende 2009 habe der Euro gegenüber der Leitwährung Dollar rund 10 Prozent an Wert verloren. Deutlich weniger bekommen die Urlauber auch in den beliebten Ferienländern wie Spanien, Italien, Frankreich und Österreich an Gegenleistungen, etwa 90 Cent für ein Euro. Der Grund ist, dass die Preise in den vergangenen zehn Jahren dort schneller gestiegen sind als in Deutschland.
Die Kaufkraft des Euro habe in den USA z.B. um fünf Prozent abgenommen, in Australien und Südafrika sogar um 20 Prozent, so die Tourismusexperten der Bank.
Am Austragungsort der Fußball-WM (11. Juni bis 11. Juli) seien die Preise vor dem Event kräftig gestiegen. Dennoch hätten deutsche Besucher immer noch ein Vorteil. Für einen Euro bekommt man im Schnitt Waren und Gegenleistungen im Wert von 1,20 Euro.

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