Spendensammler in der Weihnachtszeit – Vorsicht!
Außerdem gibt es heute oft keine Regelung, wie die Sammelbüchsen zu sichern sind entgegen der früheren Vorschrift, dass dieser verplombt sein mussten. Die Verbraucherschützen machen Vorschläge, wie man sich vor unliebsamen Überraschungen in acht nehmen kann. Zunächst sollte man sich über die jeweilige Organisation informieren. Wer etwa sogar bedrängt wird, sollte lieber Abstand nehmen.
Die Verbraucherschützer haben bei ihren Beobachtungen und Recherchen festgestellt, dass diverse Sammler sogar mit gestellten Fotos von Folteropfern, Tierquälereien usw. auf die Mitleidstour Geld eintreiben wollen. Besser ist ohnehin die Überweisung. Wer angesprochen wird und die Organisation nicht kennt, kann sich einen Überweisungsträger und einen Geschäftsbericht zuschicken lassen. Das ist die sichere Seite, denn die meisten seriösen Verbände verfahren so.
Auf Internetseiten ist dagegen nicht unbedingt Verlass, dafür sehen die Verbraucherschützer keine Garantie. Auch vor Fördermitgliedschaften wird gewarnt. Diese sind z.B. meist auf längere Zeit angelegt und nicht mit einer Widerrufsmöglichkeit ausgestattet. Bei normalen sog. Haustürgeschäften kann man dagegen binnen zwei Wochen widerrufen.
Zum besseren Durchblick verteilt das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin ein Spendensiegel. 250 vorwiegend soziale Organisationen haben dieses. Allerdings wird es nur vergeben, wenn es beantragt und für die Prüfung bezahlt wird. Kleinere Organisationen sparen sich das oft, deswegen sind sie darum nicht zwangsläufig unseriös.
Tipps: www.dzi.de und www.vz-nrw.de
Abonnieren Sie unseren RSS-Feed